Online-Shop erstellen – Kosten die niemand nennt.

Was ein Online-Shop kostet, hängt von weit mehr ab als dem Entwicklungsaufwand. Die Posten die im ersten Angebot fehlen, tauchen später auf.

Online-ShopKostenWooCommerceShopifyÖsterreich

Lesedauer ca. 5–7 Minuten

Das Problem mit Angeboten

Günstige Angebote sind oft unvollständig.

Wer drei Angebote für einen Online-Shop einholt, bekommt drei verschiedene Zahlen – für drei verschiedene Scopes. Was im günstigsten Angebot fehlt, entsteht später als Nachtrag. Das ist kein Böswille, es ist die Konsequenz davon, dass niemand über alle Kostenpositionen transparent kommuniziert.

Alle Kostenpositionen

Was ein Online-Shop wirklich kostet.

🔨
Setup & Entwicklung

Der offensichtliche Posten. Umfang, Design-Ansatz und Plattform bestimmen was hier anfällt. Was nicht offensichtlich ist: wie viel die Konfiguration für AT-Steuern, Buchhaltungsanbindung und Payment kostet.

💻
Hosting & Infrastruktur

WooCommerce: eigenes Hosting nötig (AT/EU empfohlen für DSGVO). Shopify: im Abo inklusive. Die Unterschiede bei Performance, Kontrolle und Langzeitkosten werden selten erklärt.

🧩
Plugins & Apps

Jede zusätzliche Funktion kostet: Payment-Plugins, SEO-Tools, Bewertungssysteme, Versandregeln. Einzeln günstig – zusammen ein signifikanter monatlicher Posten.

💳
Payment-Gebühren

Jeder Zahlungsanbieter nimmt eine Transaktionsgebühr. Bei hohem Volumen wird dieser Posten relevant – und ist in keinem Entwicklungsangebot enthalten.

🛠️
Wartung & Updates

Der Posten der am häufigsten vergessen wird. Updates müssen getestet werden, Sicherheits-Patches eingespielt, Performance gemonitort. Das fällt monatlich an – ob es jemanden bezahlt oder nicht.

📊
Laufende Optimierung

Ein Shop der live geht, ist kein fertiger Shop. Conversion-Optimierung, Google Shopping Feed, Produktfotos, SEO – das sind Investitionen nach Launch, nicht einmalige Kosten.

Was Komplexität treibt

Welche Anforderungen den Preis signifikant erhöhen.

Integrationen
Jede externe Anbindung kostet extra
  • Buchhaltungssystem (Lexoffice, sevDesk)
  • ERP- oder Lagerhaltungssystem
  • CRM-Sync bei B2B-Shops
Steuerkonfiguration
AT/DACH ist komplex
  • OSS-Konfiguration für EU-weiten Versand
  • Unterschiedliche Steuersätze für verschiedene Produktkategorien
  • Rechtskonformes Rechnungslayout für AT
Custom-Logik
Was nicht Standard ist, kostet
  • B2B-Preisgruppen und Staffelpreise
  • Individuelle Versandregeln nach Gewicht, Region, Produkt
  • Custom Checkout-Flow für spezifische Anforderungen
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Was kostet dein Shop konkret?

Im Audit analysiere ich deinen Scope und liefere eine vollständige Kalkulation – einmalige Kosten, laufende Kosten, alle Positionen.

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